Menu
Menü
X

Neuer Kirchenvorstand eingeführt

Der neue Kirchenvorstand wurde in sein Amt eingeführt

In einem Gottesdienst wurden die ausscheidenden Kirchenvorsteher entpflichtet und der neu gewählte Kirchenvorstand in sein Amt eingeführt.

Rimbach. Die evangelische Kirche hat mit ihren Kirchenvorständen, Synoden und weiteren gewählten Gremien ein breites Netz der Mitbestimmung und gemeinsamen Verantwortung entwickelt. Die Kirchengemeindeglieder bestimmen alle sechs Jahre in einer demokratischen Wahl ihre Vertreter in den Leitungsgremien der Gemeinde. Der Kirchenvorstand ist das Team, das die Kirchengemeinde leitet. Pfarrer und gewählte Kirchenvorsteher arbeiten darin gemeinsam an der Umsetzung der vielfältigen Aufgaben, von der Gestaltung der Gottesdienste und des Konfirmandenunterrichts über das Gemeindevermögen und die kirchlichen Gebäude bis hin zur Förderung des Gemeindeaufbaus.

In einem festlichen Gottesdienst, der bei strahlendem Sonnenschein im Kirchpark gefeiert wurde, haben nun die beiden Rimbacher Pfarrer Dr. Uwe Buß und Daniel Fritz, den ausscheidenden Mitgliedern des Kirchenvorstands für ihre jahrelange Mitarbeit an verantwortlicher Stelle gedankt und ihre Nachfolger feierlich in ihr Amt eingeführt.

Bis zum Jahr 2027 wird die Evangelische Kirchengemeinde Rimbach geleitet von David Brechtel, Konrad Duszus, Ingeborg Köhler, Laura Papsch, Willi Schäfer, Elke Schneider, Andrea Weber, Sabine Wolf und Klaus Wolfrum. Gemäß der Kirchenordnung der Ev. Kirche in Hessen und Nassau wurden sie darauf verpflichtet, den ihnen „anvertrauten Dienst sorgfältig und treu zu tun in der Bindung an Gottes Wort gemäß dem Bekenntnis und nach den Ordnungen unserer Kirche und unserer Gemeinde“. Mit Gebet und Segen wurde die Gruppe in ihren neuen Dienst gesandt. Zum Start erhielten sie ein Begrüßungspaket der Landeskirche sowie einen „Kurs“ zum Thema „Leiterschaft in der Kirchengemeinde“, den das Gremium im Rahmen seiner gemeinsamen Andachten in der kommenden Zeit studieren wird.

In seinen Willkommensworten dankte Pfarrer Fritz aber nicht nur dem neuen Kirchenvorstand, sondern allen die sich zur Wahl gestellt hatten und die die Kirchenvorstandswahl vorbereitet und durchgeführt haben.

Neben einigen Mitgliedern, die sich erneut zur Wahl gestellt hatten und auch dem neuen Kirchenvorstand angehören, sind einige Kirchenvorsteher teilweise nach vielen Jahren nun ganz aus ihrem Amt verabschiedet worden. Andrea Rauscher, Hartmut Rippel, Jens Rudolf und Hansjürgen Voith gehörten sechs Jahre dem Kirchenvorstand an. Paul Kötter und Werner Seeger waren zwölf Jahre Mitglied des Gremiums, und Rita Sommer arbeitete sogar 24 Jahre im Kirchenvorstand mit.

In seiner Dankesrede schaute Pfarrer Buß auf die letzten Jahre zurück. Der Kirchenvorstand beschäftigte sich in dieser Zeit mit zahlreichen Baumaßnahmen, wie auch der nun begonnenen Kirchensanierung, entwickelte aber auch ein Leitbild für die Gemeinde, begleitete die Gottesdienste, verwaltete das Pfarreivermögen und unterstützte Mitarbeiter und Gruppen. In den letzten eineinhalb Jahren mussten oftmals schwere Entscheidungen aufgrund der Corona-Krise getroffen werden, die dem Gremium gewiss nicht leichtgefallen seien, aber mit großer Fürsorge und mit Bedacht angegangen wurden. Der langjährigen 1. Vorsitzenden des Gremiums dankte Buß in besonderer Weise für ihr beeindruckendes Engagement in der Gemeinde.

In seiner Predigt sprach Pfarrer Buß über das von Paulus gebrauchte Bild des Leibes und seiner einzelnen Glieder, die nur gemeinsam etwas bewirken könnten. So sei es in der Gemeinde insgesamt aber auch im Kirchenvorstand im Besonderen. Keiner könne alles. Jeder bringe sich mit seinen Gaben ein, und am Ende werde mit Gottes Segen und Hilfe etwas daraus.

Musikalisch wurde der Gottesdienst von Kantorin Han Kyoung Park-Oelert und dem Kirchenchor der Gemeinde gestaltet.


top