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Neuer Ausbildungskurs Notfallseelsorge

Es gibt Verletzungen, die nicht auf den ersten Blick zu erkennen sind, Verletzungen der Seele. Ein plötzlicher Todesfall, ein Unglück, das einen nahen Angehörigen betrifft oder das Miterleben eines Unfalls bringt die davon Betroffenen aus dem seelischen Gleichgewicht und kann sie nachhaltig verstören. Während der Rettungsdienst kommt, um Verletzte zu versorgen, kümmert sich die Notfallseelsorge um die psycho-soziale Versorgung von Menschen in seelischer Not. Notfallseelsorge ist „Erste Hilfe für die Seele“.

Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, stehen jeweils zwei Teammitglieder bereit, um Menschen in Notfällen zu begleiten. Meist ereignen sich diese Notfälle im häuslichen Bereich. Neben „natürlichen“ Todesfällen, z.B. nach einer erfolglosen Reanimation, kann der Anlass für den Einsatz der Suizid eines Familienangehörigen sein. Auch bei der Überbringung einer Todesnachricht durch die Polizei wird die Notfallseelsorge zur Begleitung der Angehörigen gerufen. Und schließlich unterstützen sie die unverletzten Beteiligten an einem Verkehrsunfall oder bei anderen Unglücksfällen.

Wer im Team der Notfallseelsorge mitarbeiten möchte, muss zwischen 25 und 65 Jahre alt sein, körperlich und psychisch belastbar und eine umfangreiche Ausbildung absolvieren. 

Interessenten können sich gerne an die Leiterin der Notfallseelsorge, Pfarrerin Karin Ritter wenden. Die Kontaktdaten und weitere Informationen sind im Internet unter www.nfs-bergstrasse.de zu finden.

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